Richtige Händehygiene schützt nachhaltig vor der Grippe H1N1
Neue Studie beweist:
Mit Wasser und Seife lassen sich 99,9 Prozent der Influenzaviren A/H1N1 von den Händen entfernen
Glattbrugg, 14. Oktober 2009 – Durch 20-sekündiges Händewaschen mit handelsüblicher Waschlotion lassen sich 99,9 Prozent der
H1N1-Viren von den Händen entfernen – so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Labor Professor G. Enders. Damit wurde wissenschaftlich
die hohe Wirksamkeit des Händewaschens bei der Vorbeugung gegen die Schweinegrippe nachgewiesen. Hinsichtlich der hygienisch
optimalen Handtrocknung zeigte die Untersuchung identische Ergebnisse für Einmalhandtücher aus Stoff oder Papier: Stoff- oder
Papierhandtücher sind daher aus hygienischer Sicht gleichwertig. CWS-boco weist darauf hin, dass Stoffhandtuchsysteme jedoch
zusätzliche ökologische Vorteile bieten.
Influenzaviren, wie das H1N1-Virus, werden nicht nur durch Tröpfcheninfektion, zum Beispiel beim Husten oder Niesen, übertragen.
Grössere Tröpfchen kontaminieren Oberflächen und die Influenzaviren gelangen dann über die Hände in Nasen-, Augen- oder Mundschleimhäute.
Im Gegensatz zur Tröpfcheninfektion kann das Weiterreichen der Influenzaviren von Hand zu Hand durch ein schnelles Inaktivieren
der Influenzaviren auf den Händen vermieden werden. Die Untersuchung von Privatdozentin Dr. Maren Eggers, Abteilung Virologie
des Labor Professor G. Enders in Stuttgart, zeigte, dass nach dem Händewaschen kein Influenzavirus A/H1N1/Brisbane mehr nachweisbar
war. Händewaschen stellt daher wahrscheinlich eine wichtige anti-pandemische Massnahme dar.
Händetrocknen mit Einmalhandtüchern
Ein ebenfalls wichtiger Bestandteil der richtigen Händehygiene ist die Wahl einer hygienisch einwandfreien Form der Handtrocknung.
Um das Risiko einer Rekontamination mit dem H1N1-Virus über verunreinigte Handtücher zu vermeiden, sollten beim Händetrocknen
ausschliesslich Systeme verwendet werden, die die Benutzung der Handtücher durch mehrere Personen verhindert. Dies garantieren
im Falle von Stoffhandtüchern so genannte Retraktivspendersysteme, die das benutzte Stück der Handtuchrolle automatisch einziehen.
Mithilfe eines Zweikammernsystems im Inneren der Spender wird das gebrauchte Stück Stoff dabei zudem von der frischen Rolle
getrennt – die Nutzung einer Stoffportion durch mehrere Waschraumbesucher wird so ausgeschlossen.
In einer weiteren Testreihe überprüfte das Labor Professor G. Enders, ob Probanden bei der Benutzung von Stoff- und Papierhandtüchern
aus Spendern das im Gerät verbleibende Material kontaminieren. Alle untersuchten Stichproben waren negativ. Verbrauchersorgen
bei der Benutzung solcher Handtuchspender sind deshalb unbegründet. Die Benutzung von Stoffhandtuchrollen (sowie auch von
Wegwerf-Papiertüchern) für das Trocknen der Hände entspricht den hygienischen Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit
(BAG). Auch das Robert Koch-Institut in Deutschland (vergleichbar mit dem BAG) hat bestätigt: „Die sachgerechte Benutzung
von Stoffhandtüchern aus Stoffhandtuchspendern genügt den hygienischen Anforderungen an die Händetrocknung.“
Stoffhandtuchspender: die ökologische Variante
Gegenüber Papier punktet Stoff vor allem in Sachen Ökologie und Komfort: Laut einer Studie des deutschen Öko-Instituts* aus
dem Jahr 2006 lassen sich mit Stoffhandtüchern im Vergleich zu Frischfaser-Papierhandtüchern insgesamt bis zu 63 Prozent Energie,
79 Prozent Abfall und 48 Prozent der CO2-Emmissionen einsparen. Zur positiven Umweltbilanz trägt auch bei, dass eine Stoffhandtuchrolle
bis zu 150 Einzelportionen Stoff zum Händetrocknen bietet und im Laufe ihres Lebens rund 150 Mal gewaschen und wieder verwendet
werden kann. Stoffhandtücher bieten ausserdem den von Handtüchern im eigenen Bad gewohnten „Frottiereffekt“: Stoffhandtücher
nehmen Wasser, Seifen- und Schmutzreste sowie lose Hautpartikel schnell und zuverlässig auf und hinterlassen dabei ein sauberes
und angenehmes Gefühl. Wenn also heute Unternehmen und Institutionen im Zuge einer sinnvollen Pandemie-Vorsorge auf Einmalhandtücher
umsteigen wollen, stellen Stoffhandtücher aus retraktiven Spendersystemen auch unter dem Aspekt von Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung
eine gute Alternative dar.
Die Studie wurde von der CWS-boco International GmbH, einem der führenden Anbieter von Waschraumhygienelösungen und Textildienstleistungen,
in Auftrag gegeben. Das Labor Professor G. Enders ist ein anerkanntes medizinisch-diagnostisches Labor, dessen Schwerpunkt
u.a. Viruzidietestung sowie die Abklärung virolologischer Fragestellungen ist.
Den Executive Summary zur Studie finden Sie
hier.
Über das Labor Professor G. Enders & Partner: www.labor-enders.de
Weitere Informationen zum Thema Händehygiene gibt es
hier.
*Quelle: Ökobilanz von Händetrocknungssystemen: Baumwoll-Handtuchrollen im Vergleich zu Papierhandtüchern, Öko-Institut e.V.
2006
Kurzportrait
CWS-boco ist einer der führenden Anbieter von professionellen Waschraum- Hygienelösungen und Textildienstleistungen aus einer
Hand. Dazu gehören die bekannten CWS Handtuch-, Seifen- und Duftspender und innovativen Schmutzfangmatten sowie industriell
waschbare Berufs- und Businesskleidung, kundenindividuelle Corporate Identity-Kollektionen, Schutz- und Sicherheitskleidung
sowie Flachwäsche von boco.
Alle Leistungen werden im flexiblen Mietmodell angeboten, wodurch Kunden von fest kalkulierbaren Kosten sowie einer professionellen
Rundum-Betreuung profitieren. Diese schliesst die persönliche Beratung, die regelmässige Wartung der Spendersysteme und fachgerechte,
ressourcenschonende Aufbereitung der bereitgestellten Stoffhandtuchrollen, Matten, Bekleidungstextilien und Flachwäsche mit
ein.
Als Full-Service-Partner für textile Dienstleistungen, Waschraumhygiene und Schmutz¬fangmatten bietet CWS-boco Lösungen mit
System für Unternehmen aller Branchen und Grössen aus Industrie, Öffentliche Einrichtungen, Gesundheitswesen, Dienstleistungen,
Handel und Handwerk.
Falls Sie Rückfragen haben, wenden Sie sich bitte an:
CWS-boco Suisse SA
Damiano Ianeselli
Industriestrasse 20
8152 Glattbrugg
T. 044 809 3819; Fax 044 809 3776
E-Mail:
presse@cws-boco.com

Pressetext
(doc, 91 KB)